Der schönste Ort in unseren Leben
ist wohl das Klo mal zugegeben.
Da sitzt man dann in aller Stille
auf einer weißen Plastebrille,
und wartet was wohl kommen muss
bis man dann endlich hört den Schuss.
Ein dumpfer Schlag lässt uns erschrecken
nun liegt die Wurst im Klosettbecken,
und weil des Darmes Falten noch kneifen,
manche nach der Zeitung greifen.
Der eine liest und der andere denkt
bis auch die zweite Wurst versenkt.
Nun das Papier schnell abgerissen
und dabei nach Möglichkeit zerschlissen;
So ist es jeden wohl bekannt,
hat man danach ne braune Hand.
Ja so geht’s zu auf manchen Klo
und dennoch ist ein jeder froh;
wenn er auf seinem Örtchen sitzt,
weil man s nicht durch die Rippen schwitzt.
Ein Tipp zum Schluss sei mir erlaubt
ist er auch schon alt und eingestaubt,
beachtet stets des Hausherrn Bitte
macht statt auf die Brille schön in die Mitte.
Wascht hinterher auch eure Hände
und schreibt niemals an die Klosettwände,
denn dies verzeiht der Hausherr nicht,
zuende ist nun mein Gedicht.