Langsam geht der Tag zur Neige, Voegel stelln ihr Singen ein;
Stille stehn des Baumes Zweige , sachte bricht die Nacht herein.
Alles was am Tag passierte ob es schlecht war oder gut,
im Geist nochmals Revue passierte, damit der Mensch sichs merken tut.
Dunkel wird s die Sterne blinken, wuenschen Dir ne gute Nacht;
So als ob sie Dir noch winken bis Du die Augen zugemacht.
Schlafe friedlich ohne Sorgen ruh Dich aus von diesem Tag,
denn schon bald kommt auch der Morgen so wie immer keine Frag.
Sanft geht nun die Nacht zur Neige und nun kommt der neue Tag,
Voegel singen auf dem Zweige, was der Tag nur bringen mag
Vor dem Fenster scheint die Sonne sie blinzelt Dir ins Angesicht,
ist so ein Start nicht eine Wonne, nach dunkler Nacht folgt immer Licht.
Will Dir manchmal nichts gelingen und die Nerven liegen blank,
hoere wie die Voegel froehlich singen ihrem Schoepfer Lob und Dank.
Alles ist einmal zuende, aller Kummer, Not und auch die Sorgen,
Schau zum Himmel, hebe die H?nde und vertraue auf den Morgen.
Ein neuer Tag bringt neues Leben, ein neuer Tag voll neuen Mut;
Ging gestern Dir etwas daneben, machs heut noch mal dann wird es gut.
Und langsam geht der Tag zur Neige die Voegel stellen ihr Singen ein,
ruhig wippen des Baumes Zweige, das Leben kann doch so herrlich sein.
An dieser Stelle will er es beenden, der Dichter hiesiges Gedicht,
im Leben kann sich manches wenden, oh Mensch bitte vergiss das nicht.